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Wenn - dann richtig...

WER kennst das nicht. Wenn was passiert, dann aber richtig...

Ich hatte solche Lebenserfahrungen immer mal wieder in meinem Leben.


Mit 17 Jahren Elternhaus verlassen und auf eine echt schiefe Bahn gekommen, trotzdem überlebt.

Mit 33 Jahren Nahtod-Erfahrung nach einem sehr schweren Autounfall mit gebrochener HWS.

Mit 45 Jahren Existenz und Mann verloren - bewusst und unbewusst, von Null.

Heute, mit 52 - wieder da, wo ich vor 7 Jahren war.


Manchmal, sind diese Situationen sogar lebensbedrohlich, oder existenzbedrohlich gewesen.

Ich glaube ja auch, dass ich diese Peak Phasen benötige, um endlich zu kapieren, dass ich etwas ändern muss. Ich habe so im Gefühl, dass ich jetzt sogar weiß - WAS ich ändern darf / muss!


Schon seit einer gewissen Zeit, bete ich, manifestiere ich, wünsche mir dies und das vom Universum und bin auch immer ganz begeistert und dankbar, wenn es dann tatsächlich passiert. (So fast immer)


Genauso andersherum, wenn es dann anders passiert, als ich es mir gedacht und geplant habe. Das ist das Ding mit der Klarheit und wie wichtig es doch ist, dass man wirklich weiß, was man / frau sich im Leben wünscht.


Ich will am Liebsten immer Alles, bin ja nicht bescheiden. Und dann sucht sich das Universum was nettes für mich raus - UPS. Neh, ähhh, das wollte ich aber anders haben.


Also, da hätte ich gerne eine liebevolle Beziehung zu meinem Partner, am liebsten darf er mich noch heiraten und wir vertrauen uns blind und lieben uns bedingungslos in Harmonie. Wer will das nicht... In den Urlaub fahren wir auch zusammen, doch dann wäre es doch auch schön, wenn ich dann tatsächlich im Urlaub am Strand, romantisch am Maya Bay einen Heiratsantrag bekommen hätte. Doch die Knister-Chemie fehlte, statt Romantik gab es unerfüllte Erwartungen. Statt einem Heiratsantrag machte ich meine Tagesausflüge zum White Buddha, heiratete mich selbst und verbrachte die frühen Morgenstunden zum Sonnenaufgang mit Gong und Äffchen.

Nein, so stelle ich mir weiß Gott keinen romantischen Urlaub vor. Nichts desto trotz, hatten wir viel Spaß und einen wunderschönen Urlaub, auch wenn die Romantik und der Heiratsantrag fehlte.


Back @ home - der 04.04.22 war's, als meine Freundin an C erkrankte und ich meinen Freund fragte, ob er einspringen möge und mit mir gemeinsam zum "Unboxyourlife" von Tobias Beck gehen möchte. Auch hier wurden meine Träume und "unboxyourlife" - Wünsche, überhaupt nicht erfüllt. Voll Pulle vorbei würde ich sagen. Denn am nächsten Tag kommt mein Freund nach Hause, nachdem wir eine nicht ganz so romantische Zeit im Urlaub verbrachten und wir am Vorabend eine mega Party mit Tobias abgefeiert haben, und berichtet mir, dass er ausziehen wird.

Er möchte kein Mitbewohner mehr sein. Aha!


Ich ... - sprachlos. Ich - schockstarre. Ich - ohnmächtig. Scheiße, immer wieder bin ich einfach nur OHNMÄCHTIG. Ich weiß nichts zu sagen. Und WARUM passiert es mir immer wieder im Leben, dass ich eine komplett andere Wahrnehmung habe als andere Menschen um mich herum.


Dabei bin ich doch immer so selbst-reflektiert, was ich auch von außen bestätigt bekomme.

Doch ich bin schon eine Königin im Wegignorieren. Ich konzentriere mich auf die schönen Dinge im Leben und ich weiß auch, dass es immer wieder Schattenseiten im Leben geben wird, die ich natürlich lieber gemeinsam durchstehe. Doch es soll nicht sein. Und inzwischen bin ich auch stark und zentriert genug, um mein Leben selbst auf die Kette zu kriegen. (Denke ich)


Drei Wochen später zieht mein Partner aus. Nach dieses Mal knappen sechs Jahren. Ich ganz tapfer, ober-cool tuend, gelassen, doch am Samstag, den 30.04. - Tür zu, Freund weg...

Ich - brech' zusammen.


Ich habe definitiv ein Problem damit verlassen zu werden, eine Abfuhr zu bekommen.

Vor allen Dingen, wenn ich denke, - ist doch alles supi. Ich steh unter Schock.


Drei Tage Chaos.

Drei Tage rumgeheult.

"Zum Glück" war ich die Woche zuvor krank, Blasenentzündung und in weiser Voraussicht, da ich mich schon am Rande meines nächsten Burn-Outs befand, nachdem ich drei Wochen kaum geschlafen habe und mich, trotz dass ich mich "cool" und stark empfunden (oder doch nur gestellt) habe - meine innere Ohnmacht - habe ich mich zwei Wochen krank schreiben lassen.

Immer wieder schaffe ich es, mich mit Yoga, Meditation und Coaching (geben und nehmen) gut über Wasser zu halten und doch noch auf das eine und andere Bedürfnis zu achten und es mir zu erfüllen.


Aber auch das sollte mir nicht gegönnt sein, denn heute früh (eigentlich hätte ich sogar frei gehabt), stand mein Chef und meine Kollegin beim Yoga Unterricht auf der Matte, nicht um am Yoga Unterricht teilzunehmen, sondern, mich zu einem persönlichen Gespräch in die Firma einzuladen. Nach dem Yoga durfte ich vorsprechen und mir wurde noch gesagt, dass wir eine Lösung finden werden.


Oh ja - diese Lösung war die Kündigung. Danke! Dafür.


Was mich auch wieder sehr nachdenklich macht. Andere Mitarbeiter sind monatelang krank geschrieben und ich bekomme schon nach zwei Wochen die Kündigung... Fragwürdig.


All dieses Chaos in meinem Leben kreiere ich mir selbst. Ich habe die volle Verantwortung für mein Leben. Das hört sich doch toll an. Aber sobald ich diesen Satz ausgesprochen habe, wird mir alles was nicht mehr zu mir gehört, einfach nur noch so um die Ohren geschleudert. Ich werde auf die Probe gestellt und täglich fragt mich das Universum, übernimmst Du wirklich die Verantwortung?

Wenn ich selbst nicht den Mut aufbringe, meine Wahrheit auszusprechen, nämlich, dass ich schon im September vor sieben Monaten hätte sagen sollen: nein, Schatz - Schluss ist Schluss.

Oder bei der Arbeit direkt ehrlich hätte sagen sollen, dass die Philosophie und die Werte des Unternehmens nicht meinen eigenen Werten entsprechen. Das wäre eine verantwortungsvolle Wahl gewesen. Doch ich will es bequem haben, und so weiter machen, als wäre nichts. Aber so spielt das Leben nicht - liebe Heide! Ja - danke - ich habe es verstanden.


Eine meiner Stärken sind: Anpassungsfähigkeit. Von Natur aus bin ich freundlich und nett.

Und das ist genau der Punkt, wo es krank wird. Dann hat ES keinen Platz auszuweichen.

Man / frau schleppt sich unmotiviert weiter, weil man (ich) von allen Seiten hört(-e), mit 52 Jahren findet man / frau weder noch Job noch einen Mann, und und und...


BULLSHIT

Stopp - it!!! Diese Stimmen, denen ich im Innen und im Außen zuhören. STOPP!


Ich übernehme ab jetzt die absolut vollste Verantwortung für mein Leben.

Ich bin eine vollständige Person. Ich bin es wert geliebt zu werden.

Ich bin toll so wie ich bin und das muss mir kein Mann an meiner Seite und kein Job, den ich erledige, bestätigen. Ich selbst bin es, die mich vollständig oder bedürftig da stehen lässt.


Ich wähle glücklich zu sein.

Ich wähle jeden Tag die für mich passenden Menschen und Situationen anzuziehen. Die mich fördern und denen ich helfen und dienen darf, weil ich es aus Leidenschaft gerne tue, und nicht weil ich für jemand anderes lügen muss.

Ich wähle in Gemeinschaft glücklich, gesund und reich, im Innen und im Außen, zu sein.

Denn ich habe das Recht glücklich zu sein.


Das Leben ist ein Fluss und was habe ich noch heute gelesen, eine Freundin, die liebe Magdalena von "fraufrühling" hat heute etwas gepostet von M.B. Rosenberg:


"Depression ist die Belohnung für's BRAVSEIN"


Oh ja - das kann ich bestätigen, vor allen Dingen, wenn ich mich als wilde, freie, kreative Frau immer versuche mich anzupassen, um geliebt zu werden.


Damit ist Schluss. Danke. Braucht kein Mensch!


Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Leben. Und ich lebe wild, frei und kreativ!


Danke für Dein Lauschen und Lesen.


Wilde Herzensgrüße


Deine Heide


LOVELIGHTSHADOW


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